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Samstag: SCHWEDEN, ISLAND, KROATIEN, SLOWENIEN, UKRAINE und UNGARN

Natürlich sind wohl die meisten Augen auf wieder auf SCHWEDEN gerichtet - aber es gibt auch weitere interessante Vorentscheidsrunden in ISLAND, LITAUEN, UNGARN und der UKRAINE.

 

Daneben gibt es noch die Entscheidungen in Slowenien und Kroatien, da es hier aber nur Schnipsel der Beiträge gibt, sparen wir uns einen extra Artikel im Vorfeld.

 

Wir veröffentlichen hier nach den jeweiligen Shows die Ergebnisse und, sofern vorhanden, die Auftritte.


SLOWENIEN

Am 9. November 2018 gab RTVSLO bekannt, dass es für 2019 wieder Änderungen am Format der Sendung geben wird. Im Gefensatz zum Vorjahr, soll es 2019 wieder nur eine Sendung mit zehn Interpreten geben. In dieser bestimmt eine Jury dann zwei Interpreten für das Superfinale. Hier entscheidet dann lediglich das Televoting den Sieger.

 

RTVSLO präsentierte am 28. Dezember 2018 die zehn Teilnehmer der Öffentlichkeit. Ihre Lieder wurden dabei allerdings noch nicht veröffentlicht. Unter den Teilnehmer befindet sich die Sängerin Raiven, die 2016 Platz 2 erreichte und auch 2017 am EMA teilnahm. 2018 war sie die Co-Moderatorin der Sendung. Ebenfalls erwähnenswert ist die Sängerin Ula Ložar, die für Slowenien 2014 am Junior Eurovision Song Contest teilnahm.

 

Die Beiträge im Zusammenschnitt



KROATIEN

Kroatien greift mal wieder auf sein Vorentscheidungsformat DORA zurück.

 

An der Vorentscheidung für den ESC 2019 werden insgesamt 16 Teilnehmer mit je einem Titel gegeneinander antreten. Dabei wird der Sieger zu 50 % per Juryvoting und zu 50 % per Televoting entschieden werden.

 

Am 17. Januar 2019 stellte HRT die 16 Teilnehmer der Öffentlichkeit vor. Unter ihnen sind einige Rückkehrer, die bereits in der Vergangenheit Kroatien beim Song Contest vertraten. Neda Parmać, Teil der Gruppe Gelato Sisters, vertrat Kroatien bereits 2010 und darüber hinaus auch Bosnien und Herzegowina 2005 als Mitglied der Gruppe Feminnem. Marko Škugor, Teil der Gruppe 4 Tenors, vertrat Kroatien bereits 2013 als Teil der Gruppe Klapa s mora. Tonči Huljić, der Kroatien bereits 1995 als Teil der Gruppe Magazin vertrat, kehrt als Komponist zurück. Ebenso Jacques Houdek, der das Land bereits 2017 vertrat. Am 29. Januar gab die Gruppe 4 Tenora bekannt, dass sie sich von Dora 2019 zurückziehen. Stattdessen wurde Kim Verson als Nachfolger der Gruppe benannt.

 

Die Beiträge im Zusammenschnitt


Wer wird es schaffen und Kroatien in Tel Aviv vertreten?

 


ISLAND

Für 2019 kündigte der Sender RUV einige Änderungen am Konzept des Vorentscheids an.

Statt wie seit 2015 der Fall, wird es 2019 zum ersten Mal seit 2014 wieder nur zehn Teilnehmer geben. Diese werden auf zwei Halbfinals aufgeteilt, indem dann je fünf Teilnehmer auftreten. In diesem müssen die Interpreten ihr Lied dann auf Isländisch vorstellen. Von den fünf Teilnehmern qualifizieren sich jeweils zwei für das Finale, wobei das Ergebnis der Halbfinale erstmals zu 50 % per Juryvoting und zu 50 % per Televoting bestimmt wird.

 

Ebenfalls behält RÚV das Recht, eine Wildcard für das Finale zu vergeben. Somit werden im Finale dann zwischen vier bis fünf Teilnehmer auftreten. Dort haben die Interpreten dann freie Sprachwahl und es wird dann zwei Abstimmungsrunden geben. In der ersten Runde werden zu 50 % per Televoting und zu 50 % per einer erstmals eingesetzten zehnköpfigen internationalen Jury zwei Lieder für das Super-Finale bestimmt. In der zweiten Runde bestimmten die Zuschauer dann die Platzierungen, wobei die Stimmen des Televotings aus der ersten Runde allerdings mit ins Endergebnis eingerechnet werden.

 

Dort entscheidet sich dann somit, wer Island beim Eurovision Song Contest 2019 repräsentieren wird.

  

Hier die Songs im 2. Halbfinale:

Elli Grill, Skaði und Glymur

"Jeijó, keyrum alla leið"

Friðrik Ómar

"Hvað ef ég get ekki elskað?"

Ívar Daníels

"Þú bætir mig"


Tara Mobee

"Betri án þín"

Heiðrún Anna Björnsdóttir

"Helgi"


Im Finale sehen wir Tara Mobee und Friðrik Ómar wieder. Zusätzlich wurde noch eine Wildcard an Kristina Bærendsen aus dem 1. Halbfinale vergeben.


UKRAINE

UA:PBC greift auf das gleiche Konzept wie im Vorjahr zurück.

Im ersten Teil wurden Auditions in der gesamten Ukraine veranstaltet. Im zweiten Teil folgen dann die drei Liveshows. Insgesamt werden 16 Beiträge an der Show teilnehmen. Aufgeteilt werden diese in zwei Halbfinale, indem sich jeweils drei Teilnehmer für das Finale qualifizieren. Im Finale werden sechs Teilnehmer antreten. Abgestimmt wird in allen drei Shows durch 50 % Juryvoting und zu 50 % durch Televoting.

Wie auch in den letzten Jahren sitzen wieder Jamala, Andrij Danylko (Verka Serducha) und Jewhen Filatow (Musikproduzent) in der Jury.

  

Hier die Beiträge im 2. Halbfinale in der Reihenfolge ihrer Startnummern (Lifestream hier):

1. Ivan Navi

"All for the Love"

2. Anna Maria

"My Road"

3. Kazka

"Apart"

4. Kira Mazur

"Dykhaty"


5. Laud

"2 dni"

6. Khayat

"Ever"

7. Braii

"Maybe" 

8. Freedom Jazz

"Cupidon"


Im Finale werden wir Freedom Jazz, Anna Maria und die im Vorfeld mitfavorisierten Kazka wieder sehen, die allerdings nur 5 Punkte vom Publikum erhielten..


SCHWEDEN

Die Mutter der modernen Vorentscheide geht in die 2. Runde: das Melodifestivalen in Schweden!

Ob man es nun mag oder nicht - aber ein ganz besonderer Augenmerk wird auf die schwedische Vorauswahl gelegt. 

 

Letztes Jahr hagelte es Kritik über die Show und die Qualität vieler Beiträge. Die verstummte nun aber nach der geglückten ersten Vorrunde weitestgehend: Die Qualität der Beiträge war besser, die Show wieder lockerer. Man darf also gespannt sein, ob dieses Level auch in den weiteren Shows gehalten werden kann. Im der 2. Runde schwächeren zwar insgesamt die Songs etwas, dafür gab es Überraschungen bei der Vergabe der Final- und Andra Chansen-Plätze.

 

Hier die Auftritte des dritten Halbfinales sofern vorhanden (in der Startreihenfolge der 3. Show):

1. The Lovers of Valdaro

"Somebody wants"

2. Dolly Style

"Habibi"

3. Martin Stenmarck

"Låt skiten brinna"

4. Lina Hedlund

"Victorious" (Fanvideo)


5. Omar Rudberg

"Om igen"

6. Rebecka Karlsson

"Who I Am"

7. Jon Henrik Fjällgren

"Norrsken"


Wie zu erwarten schafft es Jon Henrik Fjällgren wieder einmal direkt ins Finale, ebenso für viele überraschend Lina Hedlund. Im Andra Cansen werden wir Rebecka Karlsson und Martin Stenmarck wiedersehen. Knapp gescheitert sind Dolly Style. Omar und auf dem letzten Platz
The Lovers of Valdaro müssen nun hoffen auch ohne das Mello ihre Songs zu Hits zu machen.

 


In Ungarn steht nun das komplette Lineup des Finales:

Zu den restlichen Beiträgen konnten sich noch Joci Pápai (45 Punkte), Szekér Gergő (43 Punkte) und Nagy Bogi (42 Punkte) gesellen. Das Publikum rettete zudem noch Fatal Error (40 Punkte) in die nächste Runde.

 

Alle Auftritte aus den Vorrunden findet ihr hier, hier und hier.