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Samstag: Vorrunden in SCHWEDEN, ISLAND, UKRAINE und UNGARN

Nach dem guten Auftakt letztes Wochenende sind wohl die meisten Augen auf SCHWEDEN gerichtet - aber es gibt auch weitere interessante Vorentscheidsrunden in ISLAND, LITAUEN, UNGARN und der UKRAINE.

 

Wir zeigen Euch vorab welche Beiträge jeweils zur Wahl stehen, veröffentlichen aber auch nach den jeweiligen Shows die Ergebnisse und, sofern vorhanden, die Auftritte.

 

Alles wissenswerte zu Ungarn haben wir schon in den letzten Wochenende-Blogs geschrieben. Die Ergebnisse des 1. Halbfinales teilen wir Euch hier aber natürlich auch mit!


ISLAND

Für 2019 kündigte der Sender RUV einige Änderungen am Konzept des Vorentscheids an.

Statt wie seit 2015 der Fall, wird es 2019 zum ersten Mal seit 2014 wieder nur zehn Teilnehmer geben. Diese werden auf zwei Halbfinals aufgeteilt, indem dann je fünf Teilnehmer auftreten. In diesem müssen die Interpreten ihr Lied dann auf Isländisch vorstellen. Von den fünf Teilnehmern qualifizieren sich jeweils zwei für das Finale, wobei das Ergebnis der Halbfinale erstmals zu 50 % per Juryvoting und zu 50 % per Televoting bestimmt wird.

Ebenfalls behält RÚV das Recht, eine Wildcard für das Finale zu vergeben. Somit werden im Finale dann zwischen vier bis fünf Teilnehmer auftreten. Dort haben die Interpreten dann freie Sprachwahl und es wird dann zwei Abstimmungsrunden geben. In der ersten Runde werden zu 50 % per Televoting und zu 50 % per einer erstmals eingesetzten zehnköpfigen internationalen Jury zwei Lieder für das Super-Finale bestimmt. In der zweiten Runde bestimmten die Zuschauer dann die Platzierungen, wobei die Stimmen des Televotings aus der ersten Runde allerdings mit ins Endergebnis eingerechnet werden.

Dort entscheidet sich dann somit, wer Island beim Eurovision Song Contest 2019 repräsentieren wird.

  

Hier die Songs im 1. Halbfinale:

Hatari

"Hatrið mun sigra"

Hera Bjork

"Eitt andartak"

Kristina Skoubo Bærendsen

"Ég á mig sjálf"


Þórdís Imsland

"Nú og hér"

Daníel Óliver

"Samt ekki"


Mit Hera Bjork ist also wieder eine gute Bekannte im Rennen: 2010 gehörte sie mit "Je ne sais quoi" zu den absoluten Fan-Favoriten, konnte im Finale dann aber "nur" einen 19. Platz erreichen.

 

Ins Finale haben es Hera Bjork und Hatari geschafft.


UKRAINE

UA:PBC greift auf das gleiche Konzept wie im Vorjahr zurück.

Im ersten Teil wurden Auditions in der gesamten Ukraine veranstaltet. Im zweiten Teil folgen dann die drei Liveshows. Insgesamt werden 16 Beiträge an der Show teilnehmen. Aufgeteilt werden diese in zwei Halbfinale, indem sich jeweils drei Teilnehmer für das Finale qualifizieren. Im Finale werden sechs Teilnehmer antreten. Abgestimmt wird in allen drei Shows durch 50 % Juryvoting und zu 50 % durch Televoting.

Wie auch in den letzten Jahren sitzen wieder Jamala, Andrij Danylko (Verka Serducha) und Jewhen Filatow (Musikproduzent) in der Jury.

  

Hier die Beiträge im 1. Halbfinale in der Reihenfolge ihrer Startnummern:

1. The Hypnotunez

"Hey"

2. Letay

"Myla moya"

3. Vera Kekelia

"Wow"

4. Tsesho

"Hate"


5. Yuko

"Galyna guliala"

6. Maruv

"Siren Song (Bang!)"

7. Brunettes Shoot Blondes

"Houston" 

8. Bahroma

"Nazavzhdy-Navsegda"


Ein bisschen Aufregung gab es im Vorfeld, da die eigentliche teilnehmende Tayanna, die schon 2017 und 2018 am Vorentscheid teilnahm, kurzfristig ihre Teilnahme absagte. Gehörte Sie doch in den Vorjahren immer zu den Fanfavoriten.

Nachgerückt ist dafür Maruv, die sowohl in der Ukraine als auch in Russland regelmäßig in den Charts zu finden ist.

 

Schlussendlich sind im Finale:

Maruv wie zu erwarten als Televotingsiegerin, Brunettes Shoot Blondes und Yuko als Juryfavoritin.


SCHWEDEN

Die Mutter der modernen Vorentscheide geht in die 2. Runde: das Melodifestivalen in Schweden!

Ob man es nun mag oder nicht - aber ein ganz besonderer Augenmerk wird auf die schwedische Vorauswahl gelegt. 

 

Letztes Jahr hagelte es Kritik über die Show und die Qualität vieler Beiträge. Die verstummte nun aber nach der geglückten ersten Vorrunde weitestgehend: Die Qualität der Beiträge war besser, die Show wieder lockerer. Man darf also gespannt sein, ob dieses Level auch in den weiteren Shows gehalten werden kann.

 

 

Hier die Auftritte des zweiten Halbfinales sofern vorhanden (in der Startreihenfolge der 2. Show):

1. Andreas Johnson

"Army of us"

2. Malou Prytz

"I do me"

3. Oscar Enestad

"I love it"

4. Jan Malmsjö

"Leva livet"


5. Vlad Reiser

"Nakna i regnet"

6. Hanna Ferm & Liamoo

"Hold you"

7. Margaret

"Tempo"


Neben Andreas Johnson, der 1999 mit "Glorious" seinen größten Hit hatte, versuchen es nun also auch Liamoo und Margaret nochmal.

 

Etwas überraschend schafft es Margaret weder ins Finale noch ins Andra Chansen sondern scheitert mit dem 5. Platz.

Dafür sind Hanna Fern & Liamoo und auch überraschend aber nicht unverdient Malou Prytz direkt im Finale, Vlad Reiser und Andreas Johnson erreichen die Andra Chansen. Auf Platz 6 gelangt Jan Malmsjö einen Achtungserfolg, Oscar Enestad muss sich mit dem letzten Platz begnügen.


In Ungarn ging es einigen Publikumsfavoriten am Samstag an den Kragen:

Sowohl USNK, Deniz und auch yesyes verabschieden sich aus dem A Dal 2019, nachdem die Jury, während The Middletonzdas Glück hatten diejenigen zu sein, die vom Publikum ins Finale gerettet wurden.

 

Weiter sind weiterhin noch:

Acoustic Planet (45 Punkte), Bence Vavra (42 Punkte) und Petruska (42 Punkte).

 

Alle Auftritte aus den Vorrunden findet ihr hier, hier und hier.