· 

Finale in FRANKREICH - Shows in LETTLAND, RUMÄNIEN und UNGARN

LETTLAND, RUMÄNIEN und UNGARN sieben (weiter) aus und FRANKREICH ermittelt seinen Eurovisions-Beitrag im Finale von Destination Eurovision.

Wir zeigen Euch vorab welche Beiträge jeweils zur Wahl stehen, veröffentlichen aber auch nach den jeweiligen Shows die Ergebnisse und, sofern vorhanden, die Auftritte.


UNGARN

Am Samstag geht es mit der 2. A Dal-Show in Ungarn los.

 

Mit dabei ist diesmal erneut András Kállay-Saunders, der mit seinem Titel "Running" 2014 in Kopenhagen einen tollen 5. Platz belegte - das 2. beste Ergebnis das die Ungarn jemals beim ESC erreicht hat. Mit seiner Band "Kállay Saunders Band" erreichte er nochmal 2016 und 2017 das ungarische Finale, dieses Jahr soll der große Sprung zu Eurovision mit der Band The Middletonz klappen. Und die Chancen stehen nicht schlecht, von vielen Fans wird "Roses" sehr wohlwollend aufgenommen.

Ebenso wieder dabei sind yesyes, die mit "I let you run away" im letzten Jahr den 4. Platz bei A Dal erreichten. 

 

Wie immer vergibt jedes der vier Jurymitgliedern höchstens 10 Punkte, hinzu kommen bis zu 10 Punkte aus dem Televoting. Die 5 Beiträge mit der höchsten Punktzahl erreichen automatisch das Halbfinale, aus den übrigen dürfen die Zuschauer dann noch einen Beitrag in die nächste Runde "retten".

Fatal Error

"Kulcs"

Dávid Heatlie

"La Mama Hotel"

yesyes

"Incomplete"

The Middletonz

"Roses"

Acoustic Planet

"Nyári zápor"


Hajdu Klára

"You gonna rise"

Gotthy

"Csak 1 perc"

Diana

"Little Bird"

The Sign

"Ö"

Bence Vavra

Szótlanság"


Ins Halbfinale haben es geschafft: Fatal Error (45 Punkte), Acoustic Planet (43 Punkte), The Middletonz (41 Punkte), Bence Vavra (39 Punkte) und The Sign (38 Punkte). Das Publikum rettete yesyes (35 Punkte) vor dem vorzeitigen Ende.


LETTLAND

Lettland's Supernova ist oft für etwas ungewöhnlichere Beiträge gut, die Punkteausbeute beim Song Contest ist allerdings sehr unterschiedlich:

Seit dem Jahr 2000 dabei, erreichten die Letten neben einem Sieg 2002 weitere acht mal das Finale, ebenfalls neun mal schied man im Halbfinale aus. Besonders bitter war da die Durststrecke zwischen 2009 und 2014, wo Lettland gleich sechs mal hintereinander das ESC-Finale verpasste. Mit der Hilfe von Aminata (die mit "Fireworks übrigens in diesem Jahr auch wieder einen Titel im Rennen hat) konnte dieser Fluch für 2 Jahre durchbrochen werden (sowohl als Interpretin, als auch Songschreiberin), die letzten beiden Jahre fehlten die Letten aber dann wieder in der Finalshow.

 

Dieses Jahr stehen nun 16 Beiträge zur Wahl:

Aufgeteilt in 2 Halbfinale, aus denen jeweils 4 Beiträge durch 50% Jury- und 50% Televoting ins Finale kommen.

Am 22. November fanden mit 33 Künstlern Auditions statt, aus denen auch die unten aufgeführten Videos stammen. Man mag es bei einigen kaum glauben, aber das sind also nun schon die Performances, die es in eine 2. Runde geschafft haben.

"Leider"(?) nicht im Halbfinale mit dabei: Waterflower"Grow" und Atoms "Alligator"

Trotz ausgeklügelter Performance samt liebevoller Bühnendeko, sowie hypnotischem Blick und oscarwürdigem Make Up, ließ sich die Jury nicht so recht von den beiden Darbietungen überzeugen.


Hier nun aber die Beiträge, die die erste Runde überstehen konnten und im 1. Halbfinale am Samstag zu sehen sein werden:

Liga Ridere

"Busu tezat"

Elza Rozentale

"You came on tiptoe"

Alekss Silvers

"Fireworks"

Kriss & Oz

"Midnight streets"


Samanta Tina

"Cutting the wire"

Aivo Oskis

"Somebody's got my Lover"

Laime Pilniga

"Awe"

Edgars Kreilis

"Fire (Cherry Absinthe)"


Mit einem Mix aus Jury- und Televoting haben es schließlich Edgars Kreilis, Samanta Tina, Aivo Oskis und Laime Pilniga in das Finale, das am 16. Februar stattfindet geschafft. 

 

Was glaubt ihr, war da schon der Auftritt der Lettland mal wieder ins große Finale bringt schon dabei?


FRANKREICH

Nun ist es da, das von vielen Fans so groß erwartete Finale von Destination Eurovision 2019.

Am Samstag flimmert das Finale ab 21 Uhr über die französischen Bildschirme, viele ESC-Fans sitzen ebenfalls gebannt vor dem Bildschirm und werden die Show mitverfolgen. 

 

Wird es einen Sieg des großen, aber polarisierenden Favoriten Bilal Hassini geben, oder kann Seemone die Überraschung gelingen und Bilal noch überholen? Beide erreichten nach ihren Auftritten die französischen iTunescharts und fast scheint es, als würde Seemone die Jurywertungen für sich entscheiden können, Bilal Hassini aber das Televoting.

Bei der Zuspitzung auf diese beiden Favoriten, kann es aber natürlich auch ein Außenseiter werden: Nah dran sind die beiden in Frankreich bereits bekannten Musiker Chiméne Badi und Emmanuel Moire, die ihre Fans schon in den Halbfinale mobilisieren konnten... 

 

Man darf gespannt sein - auch ob das französische Fernsehen für die Finalshow - wie im letzten Jahr schon - andere Performances inszenieren wird. Ein Titel (zumindest der Name des Liedes) wird ja schonmal verändert: Silvàn Areg hat seinen Titel "Le petit Nicolas" in "Allez leur die" (Sag es ihnen) umgewandelt, da er einem möglichen Rechtsstreit mit der in Frankreich bekannten gleichnamigen Kinderbuchreihe aus dem Wege gehen möchte. 

 

Hier nochmal die Auftritte aus den Halbfinale:

Aysat

"Comme une grande"

(1. Halbfinale, Platz 4)

Silvàn Areg

"Allez leur dire"

(1. Halbfinale, Platz 3)

Chimène Badi

"Là haut"

(1. Halbfinale, Platz 2)

Bilal Hassini

"Roi"

(1. Halbfinale, Platz 1)


Doutson

"Sois un bon fils"

(2. Halbfinale, Platz 4)

The Divaz

"La voix d'Aretha"

(2. Halbfinale, Platz 3)

Emmanuel Moire

"La Promesse"

(2. Halbfinale, Platz 2)

Seemone

"Tous le deux"

(2. Halbfinale, Platz 1)


Alles zum spannenden Finale von Destination Eurovision, das von 2,14 Millionen Franzosen gesehen wurde, findet ihr hier in unserem Liveblog!


RUMÄNIEN

Die am Sonntag stattfindende Selecția Națională wirft ihre Schatten voraus:

Anders als noch im Vorjahr, sollen 2019 wieder nur 24 Beiträge am rumänischen Vorentscheid teilnehmen. In den beiden Halbfinale bestimmt eine Jury bis zu fünf Finalisten, die Zuschauer dürfen einen weiteren Finalisten wählen. Im Finale wird's dann aber demokratisch und Jury, sowie Televoting machen jeweils 50 % der Stimmen aus. Sollte es dort zu einem Gleichstand kommen, wird eine erstmals ins Leben gerufene internationale Jury den Gewinner bestimmen.

 

Unter den ursprünglichen Teilnehmern befanden sich auch drei ehemalige Eurovision-Vertreter:

Nicola, die 2003 mit "Don't break my heart" einen guten zehnten Platz erreichen konnte, Dan Bittman, der 1994 der erste Teilnehmer für Rumänien beim Song Contest war, sowie Mihai, der 2006 mit "Tornero" einen großartigen 4. Platz erreichte und seitdem gefühlt jedes Jahr am rumänischen Vorentscheid teilnimmt.

Dan Bittman zog allerdings seinen Beitrag "aus Zeitgründen" wieder zurück, Mihai eröffnete seinen Facebookfans mitte Januar überraschend, dass er sich ebenfalls zurückziehen werde, da er der Objektivität der Organisatoren nicht mehr traue. Diese hatten nach dem Rückzug von Dan Bittman nicht nur einen Beitrag, sondern gleich zwei nachnominiert (darunter Bella Santiago, die im 1. Halbfinale zu sehen sein wird und seit Veröffentlichung als Favoritin gehandelt wird).

 

Hier die Auftritte des 1. Halbfinales:

Trooper

"Destin"

Ommieh x Anakrisez

"Rock this way"

Teodora Dinu

"Skyscraper"

The Four

"Song of my heart"


Berniceya

"The Call: Dynasty of Love"

Steam

"The way it goes"

Vaida

"Underground"

Claudiu Mirea

"We are the ones"


Nicola

"Weight of the world"

Dya & Lucian Colareza

"Without you (Sin ti)"

Bella Santiago

"Army of Love"

Nicht mehr mit dabei:

MIHAI "Baja"


Die rumänische Jury wählte nach diesen Auftritten gestern Trooper, Teodora Dinu, Dya & Lucian ColarezaClaudiu Mirea und Fanfavorit Bella Santiago in das Finale, das am 17. Februar in Bukarest stattfindet. 

Die Zuschauer haben dann schließlich zusätzlich noch Vaida "gerettet".