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UNGARN hat gewählt

Bei zwei ehemaligen Eurovisionteilnehmern in einem Finale ist die Chance relativ groß das einer davon gewinnt. 

Und so beschert uns UNGARN in diesem Jahr ein Wiedersehen mit Joci Pápai, der 2017 mit seinem Beitrag "Origo" schon einen tollen 8. Platz erreichte:


In den Vorrunden des Wettbewerbes hatte es insgesamt vier große Publikumsfavoriten gegeben.

Durch das Votingsystem in Ungarn, dass im ersten Schritt jedes der vier Jurymitglieder seine Punkte verteilt und die Zuschauerstimmen so hinzugerechnet werden, es sei es eine weitere Jury, kommt es häufig vor, dass die Jury dafür sorgt Publikumsfavoriten rauszuwählen.

So auch dieses Jahr, so dass lediglich The Middletonz (mit dem ehemaligem ESC-Teilnehmer von 2014 András Kállay-Saunders) überhaubt das Finale erreichet hat. Dort erhielten The Middletonz aber nur von einem Jurymitglied 4 Punkte, so dass sie als vorletzte das Superfinale verpassten, in dem die Zuschauer dann endlich alleinig den Sieger bestimmen dürfen.

 

Ein weiterer Skandal erschütterte zudem das diesjährige A Dal. Der Musiker Petruska, der es eigentlich ins Finale geschafft hatte, wurde kurzerhand disqualifiziert, nachdem herauskam, dass er seinen Song 1:1 (lediglich mit anderem Text versehen) von der bekannten Band Vampire Weekend übernommen hat. 

Liveauftritt im Finale von A Dal

Studioversion von "Az én apám"


Nach einjähriger Pause schafft es der Roma-ungarische Sänger und Darsteller Joci Pápai also erneut das Format A Dal zu gewinnen, das hat bisher noch niemand geschafft. Sogar der Weg ins Finale war dabei der gleiche: Während er in der ersten Vorrunde beide Jahre als Zweitplatzierter das Halbfinale erreichte, gewann er ebenso wie 2017 dieses.

Das Lied "Az én apám" ist allerdings doch anders als man erwarten konnte: Während bei "Origo" entspannte elektronische Beats im Vordergrund standen und Joci im Zwischenteil rappte, bekommen wir dieses Jahr einen weitaus zerbrechlicheren Beitrag, eine Hommage an seinen Vater, den er sehr verehrt und als Vorbild betrachtet.

   

 

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Sieger!
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kommt nicht ins Finale