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ISLAND - Finale

Die letzten vier Song Conteste blieb ISLAND immer im Halbfinale hängen, die Jahre zuvor lief es im Finale aber auch nicht rund, ein 15. Platz war das beste was ISLAND die letzten 10 Jahr erreichen konnte. Da mussten also Änderungen her:

Statt wie seit 2015, gab es dieses Jahr wieder nur zehn Teilnehmer. Diese wurden auf zwei Halbfinals aufgeteilt, indem dann je fünf Teilnehmer auftraten. In diesen mußten die Interpreten ihr Lied auf Isländisch vorstellen. Von den fünf Teilnehmern qualifizierten sich jeweils zwei für das Finale, wobei das Ergebnis der Halbfinale erstmals zu 50 % per Juryvoting und zu 50 % per Televoting bestimmt wurde. Zusätzlich behielt sich RÚV das Recht vor, eine Wildcard für das Finale zu vergeben. Dies ging an Kristina Skoubo Bærendsen. Somit werden im Finale nun fünf Teilnehmer auftreten. Dort haben die Interpreten dann freie Sprachwahl und es wird zwei Abstimmungsrunden geben. In der ersten Runde wurden zu 50 % per Televoting und zu 50 % per einer erstmals eingesetzten zehnköpfigen internationalen Jury zwei Lieder für das Super-Finale bestimmt. In der zweiten Runde bestimmten die Zuschauer dann die Platzierungen, wobei die Stimmen des Televotings aus der ersten Runde allerdings mit ins Endergebnis eingerechnet werden. Dort entscheidet sich dann somit, wer Island beim Eurovision Song Contest 2019 repräsentieren wird. Für 2019 lud der Fernsehsender auch erstmals erfolgreiche isländische Komponisten ein, ein Lied für den Vorentscheid zu schreiben. Ebenfalls gab es erstmal ein Songwriting Camp, wo interessierte isländische Liedschreiber dann extra Lieder für den Vorentscheid geschrieben haben.

 

Soweit die teils neuen Regularien. Doch viel wichtiger sind natürlich die Beiträge - und dort finden wir zwei ehemalige isländische Teilnehmer: 

Friðrik Ómar, die eine Hälfte des Popduos Euroband, das 2008 immerhin einen 14. Platz mit dem ESC-Partyhit "This is my life" erreichte und Hera Björk, die 2010 als großer Fanfavorit am Ende sich aber mit Platz 19 zufrieden geben musste - obwohl sie in ihrem Halbfinale noch einen tollen 3. Platz schaffte. Trotz der geballten Starpower dreht sich dieses jahr aber alles um die Band Hatari, die mit ihrem lauten "Hatrið mun sigra" (Hass wird siegen) auf eine aufsehenerregende Sadomaso-Show setzt.

 

Hier aber die Beiträge in Startreihenfolge (Auftritte aus den Halbfinals):

1. Friðrik Ómar

"Hvað ef ér get ekki elskað"

2. Kristina Skoubo Bærendsen

"Mama said" (Ég á mig sjálf)

3. Tara Mobee

"Fighting for love" (Betri án þín)


4. Hera Björk

"Moving on" (Eitt andartak)

5. Hatari

"Hatrið mun sigra"


Was glaubt ihr, wer wird es machen?