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AUSTRALIEN hat gewählt

Die erste öffentliche Vorentscheidung die Australien je durchführte, bot eigentlich alles auf, was das Eurovision-Herz braucht. Fast scheint es als hätte da jemand ganz genau den Intervallact von 2016 ("Love, love, peace, peace") studiert.

Die Pop-Rocknummer, eine obligatorische Drag rekelte sich mit Tänzern, akrobatische Einlagen hinter einer Opernpop-Diva, ethnisch beeinflusste Dancebeats mit charismatisch verrückten Sänger, den italienischen Tenor, schiefe Töne einer aufgeregten 16-jährigen, eine Pophymne einer international bekannten Band, die Betroffenheitsballade direkt aus dem Herzen eines Pin-Up Influencers, die durchchoreographierte typische Schwedennummer, und, und, und...

Alle Auftritte und Informationen findest du auch auf unserem Blog HIER.

 

Zehn unterschiedlichste Acts konkurrierten um den Sieg und somit das Ticket nach Tel Aviv.

Schnell hatten sich drei Fanfavoriten gebildet: Kate Miller-Heidke - die Pop-Operndiva, Sheppard - die international bekannte Popband und vor allem Electric Fields - die viele Fans mit ungewöhnlichen Beats, charismatischen Sänger und der Sprache der Anangu, dem Pitjantjatjara jubeln ließ, aber schon als zweite auftreten mussten.

Hier könnt ihr die komplette Vorentscheidung nochmal samt der ewigen Werbeunterbrechungen sehen.


Jurys und Televoter entschieden sich am Ende für Kate Miller-Heidke, die Fanfavoriten Electric Fields konnten sich noch vor Sheppard klar den zweiten Platz greifen und werden sicher nun so etwas wie die Sieger der Herzen.

Kate Miller-Heidke kommt aus Brisbane, hat klassischen Gesang studiert und ihr Studium mit dem Master Grad als Master of Music abgeschlossen. Anschließend begann sie ihre Karriere als klassische Sängerin im Stimmfach Sopran. Nebenbei sang Sie auch in der Popband "Elsewhere", als die auseinanderging machte sie als Solosängerin weiter und veröffentlichte 2007 ihr erstes Album, das bis auf Platz 11 der australischen Charts kam. Ihre folgenden Alben erreichten allesamt die Top 5 und wurden mit Platin ausgezeichnet, ihr Lied "The Last Day on Earth" erreichte 2009 sogar Doppelplatin.

 

In ihrem aufwendig inszenierten ESC-Popsong geht es um das Gefühl, nach einer Depression wieder in den Alltag zurückzufinden, was auch den optisch ungewöhnlichen Auftritt mit der dunkler Akkrobatin und das funkelnde Kleid erklärt.

Auftritt im Vorentscheid von "Zero Gravity"

Lyricvideo von "Zero Gravity"


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Welchen Platz wird AUSTRALIEN damit Tel Aviv belegen?
Sieger
Top 3
Top 5
Top 10
Platz 11 - 15
Platz 16 - 20
Platz 21 - 26
kommt nicht ins Finale